Es mag vielleicht manche erstaunen, dass der Fall des Eisernen Vorhangs und die damit verbundenen politischen und gesellschaftlichen Umbrüche bereits 36 Jahre zurückliegen. Jener Teil der Bevölkerung, der diese Ereignisse nicht aktiv erlebt hat, umfasst also mittlerweile bereits mehr als eine Generation. Gleichzeitig gerät heute die Idee eines vereinten Europas durch neue Nationalismen und autoritäre Tendenzen zunehmend unter Druck. Und genau hier setzen das Wiener Volkskundemuseum und das Museum der Stadt Bratislava mit einem gemeinsamen Projekt an. Unter dem Titel „Turning Points“, auf Deutsch also „Wendepunkte“, wollen die beiden Institutionen historische Erfahrungen und aktuelle Entwicklungen gemeinsam untersuchen und demokratische, vielstimmige Prozesse stärken.
Turning Points
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