Die Slowakei gehört zu den Ländern mit dem größten Anteil von Kernkraft am Energiemix, und das weltweit. Zwei Atomkraftwerke in Mochovce und Jaslovské Bohunice decken mit ihrer Produktion den Großteil des Energieverbrauchs im Land. Mit dem Bau von Kernkraftwerken in der Slowakei entstand ein Bedarf an Personal, vor allem aus der Region Trnava. So entschied das damalige tschechoslowakische Ministerium für Brennstoffe und Energie in Prag, dass zusammen mit dem Bau des ersten slowakischen Kernkraftwerks in Jaslovské Bohunice auch eine Schule für mittlere Fachkräfte errichtet werden sollte - für Berufe, die sich ausschließlich auf den Betrieb und die Wartung von Kernkraftwerken spezialisieren. In der Folge öffnete am 1. September 1982 eine Schule ihre Pforten, die den Namen „Stredné odborné učilište energetické Trnava“ (Berufsschule für Energietechnik Trnava) erhielt und auch unter dem Namen „ENERGO“ bekannt war. Es handelte sich um eine Gesamtschule mit theoretischem Unterricht und fachlicher Ausbildung. Im Laufe der Jahre hat man das Portfolio an angebotenen Ausbildungsrichtungen erweitert und an neue Trends in der Wirtschaft angepasst. Seit dem 1. September 2008 lautet der Name der Schule „Berufsschule für Elektrotechnik“, der Energie blieb die Schule aber weiter treu. Heute ist es die einzige Schule in der Region, an der sowohl Elektrotechnik als auch Energietechnik unterrichtet werden.
Berufsschule Trnava
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