Begegnungen im ukrainischen Mariupol: Gespräch mit der Ethnografin Hana Jošticová

Begegnungen im ukrainischen Mariupol: Gespräch mit der Ethnografin Hana Jošticová

Die ukrainische Stadt Mariupol verbinden wohl die meisten von uns mit erschütternden Nachrichten aus den ersten Monaten von Russlands Überfall auf die Ukraine. Die slowakische Ethnografin Hana Jošticová reiste 2018 erstmals in die Stadt - vier Jahre bevor sie durch Russland belagert, zerstört und anschließend besetzt wurde. Sie wollte damals etwas über die politischen Gesinnungen in der 440.000-Einwohner-Stadt am Asowschen Meer in Erfahrung bringen. Ihr ging es etwa auch darum, zu ergründen, wie deren Bewohner und Bewohnerinnen Russland und die Europäische Union wahrnahmen. Es folgten einige Jahre mit Feldforschungen, bei denen sie sowohl mit Menschen mit pro-russischer Gesinnung als auch mit solchen sprach, die sich eine Unabhängigkeit der Ukraine von Russland wünschten.

Wie können wir uns die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Mariupol vor 2022 vorstellen und wie hat Russland diese beeinflusst? Welche Bedrohung bedeutet Russlands hybride Kriegsführung für die Slowakei und andere Länder? Um dies und mehr zu erfahren, haben wir uns mit Hana Jošticová in Bratislava verabredet.

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Jürgen Rendl, Foto: Jürgen Rendl

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