V4-Staatspräsidenten sprachen sich in Trenčín für EU-Erweiterung aus

V4-Staatspräsidenten sprachen sich in Trenčín für EU-Erweiterung aus

Die Staatsoberhäupter der Visegrád-Gruppe (V4) haben sich bei ihren Gesprächen am Donnerstag (5.11.) in Trenčín auf die Unterstützung für eine vertrauenswürdige, ambitiöse und auf Verdiensten basierende EU-Erweiterungspolitik geeinigt.

An den Hauptverhandlungen des V4-Gipfels auf der Burg Trenčín nahm neben dem slowakischen Staatspräsidenten Peter Pellegrini als Gastgeber, dem tschechischen Staatsoberhaupt Petr Pavel, dem polnischen Präsidenten Karol Nawrocki und dem ungarischen Staatschef András Baka auch die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen teil.

In einer gemeinsamen Erklärung brachten die V4-Staatschefs ihre Unterstützung für eine EU-Erweiterung zum Ausdruck, wobei der Beitrittsprozess weiterhin gerecht, streng und vorhersehbar sein und einen sichtbaren Fortschritt und Reformen belohnen müsse. Laut dem ungarischen Präsidenten Baka ist die Erweiterung der Union eine strategische Investition in Frieden, Sicherheit, Stabilität und Prosperität Europas. Montenegro, das einem EU-Beitritt am nächsten steht, wurde volle Unterstützung zugesagt, betonte Präsident Pellegrini:

„Wir drücken Montenegro die Daumen, sprechen seiner Mitgliedschaft volle Unterstützung aus und sind überzeugt, dass sich unter den Mitgliedsstaaten ein Konsens und Verständnis dafür finden, dass die Entscheidung über die Aufnahme von Montenegro in die Europäische Union im Jahr 2028 ein positives Signal für weitere Länder wäre, die sich um einen EU-Beitritt bewerben.“

Im Zusammenhang mit der Ukraine betonten die Staatschefs, dass die politische, finanzielle, humanitäre und militärische Hilfe fortgesetzt werden müsse. Andererseits seien aber auch die Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie die Interessen aller EU-Mitgliedsstaaten zu respektieren. Der tschechische Präsident Petr Pavel appellierte hierbei an größere Bemühungen um ein einheitliches europäisches Vorgehen. Es müsse geklärt werden, wie die Position der EU aussehen soll, wer für sie verhandelt und ihre Interessen schützt:

„Dem gesamten Prozess fehlt es an einer klaren Koordination, dem ganzen Prozess fehlt es an Transparenz und Informationen. Im Zusammenhang damit, dass wir hier über die europäische Sicherheit sprechen, ist es wirklich bedenklich, dass wir im fünften Jahr des Krieges keinen Mechanismus haben, der es uns ermöglichen würde, an etwas teilzuhaben, was uns unmittelbar betrifft.“

Ein weiteres Gesprächsthema des V4-Gipfeltreffens war die Energiewirtschaft. Laut den Staatschefs müsse die EU den hohen Energiepreisen mit koordinierten Maßnahmen auf europäischer und binnenstaatlicher Ebene begegnen. Der polnische Präsident Nawrocki erklärte, dass man keine Maßnahmen akzeptieren könne, die die europäische Industrie schwächen und die Lebenskosten erhöhen.

Wie Kommissionspräsidentin von der Leyen nach den Gesprächen in Trenčín in einem sozialen Netzwerk verlauten ließ, ist die EU-Erweiterung eine geostrategische Notwendigkeit. Die V4-Staaten seien der Beweis für den Erfolg dieser Erweiterung. Die EU arbeite an einer Senkung der Energiepreise durch einen beschleunigten Übergang auf saubere Energie, eine Diversifikation der Lieferungen und eine Vereinheitlichung der Nachfrage. Bezüglich der Ukraine betonte sie, dass eine weitere militärische Unterstützung unumgänglich sei und die V4 eine entscheidende Rolle bei ihrer Integration in die EU spielen wird.

Hlas Juraj: „Auf mentaler Ebene hat sich Mia gemeinsam mit ihrem Mentaltrainer auf das Match vorbereitet. Was die tennisbezogene und taktische Vorbereitung betrifft, haben wir uns vor allem die Schwächen der Gegnerin angesehen, so wie wir es vor jedem Spiel tun. Ich denke, ein Teil unseres Erfolgs bestand auch darin, bescheiden und diszipliniert zu bleiben und die richtige Taktik zu finden. Meiner Ansicht nach hatte Osaka nicht damit gerechnet, wie Mia spielen würde. Mia ist noch nicht lange auf der Tour und ich denke, dass ihre Gegnerin sie noch nicht genau einschätzen konnte. Mia hat das mit ihrem Spiel und ihrem Mut ausgenutzt.“

Kerstin Plaschke-Jakubik, Foto: TASR

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