Umfrage: Mehr als die Hälfte der Kleinunternehmen ist stabil

Umfrage: Mehr als die Hälfte der Kleinunternehmen ist stabil

In einer stabilen Phase ihrer Geschäftstätigkeit befinden sich 53 Prozent der slowakischen kleinen und mittleren Unternehmen. Jeweils 24 Prozent verzeichnen einen Aufschwung oder einen Rückgang.

Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der Tatra banka hervor, die in Zusammenarbeit mit der Agentur Go4insight unter 500 Befragten durchgeführt wurde. Dabei handelte es sich um Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu fünf Millionen Euro, wobei eine repräsentative Verteilung nach der Rechtsform berücksichtigt wurde.

Die größten Befürchtungen der Unternehmer betreffen derzeit zwei Bereiche, erklärte am Dienstag (18.8.), die Leiterin der Forschungsabteilung bei der Tatra banka Mária Bohunská Vasilková: „An erster und zweiter Stelle steht, dass sie sich Sorgen über die allgemeine wirtschaftliche Lage des Landes machen. Dann folgen viele unerwartete Situationen, die sie kürzlich erlebt haben – vom Krieg über die Pandemie bis hin zu neuen Steuern … einfach ständig irgendwelche turbulenten Veränderungen, die sie durchmachen.“

Die wirtschaftliche Lage des Landes nannten 78 Prozent der Befragten als ihre Sorge, während unerwartete Situationen 69 Prozent als Belastung angaben.

Die größte Belastung für slowakische Unternehmer bleibt der Verwaltungsaufwand, den 60 Prozent der Befragten als größte Herausforderung nannten. Darüber hinaus stoßen sie vor allem auf einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften (58 %), die anspruchsvolle Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (50 %) sowie die ständige Notwendigkeit, steuerliche und rechtliche Änderungen zu verfolgen (49 %). Die Umfrage zeigt außerdem, dass Unternehmen bei diesen Herausforderungen zunehmend externe Unterstützung in Anspruch nehmen.

Quelle: TASR

Marika Antašová, Foto: Flickr/reynermedia

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