Impfungen retten jedes Jahr Millionen Menschenleben. Auch im Erwachsenenalter sind sie von großer Bedeutung, wie etwa beim Schutz vor Grippe, Pneumokokken-Infektionen oder Gürtelrose. Darauf machte das Staatliche Institut für Arzneimittelkontrolle (ŠÚKL) in den sozialen Netzwerken aufmerksam. Weil Impfung mehreren Krankheiten bereits im Kindesalter vorbeugen kann, wie etwa Kinderlähmung oder Masern, ermöglichen sie es den Kindern, zu gesunden Erwachsenen heranzuwachsen.
Niedrigere Impfquoten könnten zur Rückkehr mehrerer Krankheiten führen, denen man heutzutage durch Impfungen vorbeugen kann. Die geimpften Kinder schützen auch diejenigen Kinder, die sich aus Gesundheitsgründen nicht impfen lassen können. Für Kinder mit schwerwiegenden Autoimmunkrankheiten könnte der übliche Kontakt mit einem Virus ansonsten ein tödliches Risiko darstellen.
Laut Informationen des Instituts für Arzneimittelkontrolle haben im Vorjahr weltweit rund 85 Prozent aller Kinder alle drei Dosen des Impfstoffes Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten bekommen. Etwa gleich viele Kinder bekamen die erste Dosis des Impfstoffs gegen Masern. Rund 14,5 Millionen Kinder erhielten 2025 keinen Impfstoff und sind so schwerwiegenden Krankheiten ausgesetzt.
Den Experten zufolge sei eine Impfung auch im Erwachsenenalter von großer Bedeutung, weil die Abwehrkräfte immer mehr abnehmen. Daher stellen einige Krankheiten für ältere Menschen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen ein erhöhtes Risiko dar. Die Impfung schütze nicht nur den Empfänger, sondern auch seine Umgebung. Auf diese Weise wird ein sicheres Umfeld für Kinder, Erwachsene und die am meisten gefährdeten Menschen geschaffen.
Impfungen sind in der Slowakei ein wichtiger Bestandteil des Schutzes der öffentlichen Gesundheit. Aktuell werden Impfungen vom Gesundheitsamt gemäß dem gültigen Impfkalender geplant, organisiert, koordiniert und kontrolliert.
Quelle: TASR