Das Zentrum für wissenschaftlich-technische Informationen (CVTI) setzt die Erweiterung eines Netzes aus SmartLabors zur Förderung von Wissenschaft und Technik auf spielerische Weise fort. Nach der Gründung von 50 SmartLabors bei den öffentlichen Büchereien in der ganzen Slowakei werden weitere solcher Werkplätze auch an den Hochschulen, vor allem an pädagogischen Fakultäten, eingerichtet. Darüber informierte die Leiterin der Kommunikationsabteilung des Zentrums für wissenschaftlich-technische Informationen Stanislava Luptáková.
Die Aktivitäten der bereits laufenden SmartLabors haben bestätigt, dass die öffentlichen Büchereien auf die neuen Bildungsherausforderungen flexibel reagieren können. Mit der Erweiterung des Netzes dieser SmartLabors an pädagogischen Fakultäten möchte man die künftigen Lehrer dabei unterstützen, moderne Mittel und STEAM-Bereiche (Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen, Kunst und Mathematik) im Schulumfeld natürlich zu integrieren, sagte der Generaldirektor des Zentrums Róbert Gálik. Ziel sei es, das Interesse für diese Bereiche mittels informeller Bildung zu fördern.
Wie Stanislava Luptáková informierte, wurden im vergangenen Jahr in den bestehenden SmartLabors 1144 Bildungsaktivitäten mit rund 12.600 Teilnehmenden realisiert. Sie ergänzte, dass das größte Interesse an der Pyrographie, der Brandmalerei, herrschte. Zu beliebten Aktivitäten zählten aber auch das Programmieren und die Robotik.
Die Kommunikationsexpertin kündigte neue Schulungen und Webinare sowie eine auf Erfahrungsaustausch und Netzerweiterung ausgerichtete Fachkonferenz an. Sie erinnerte zudem an das Förderungsprogramm für SmartLabors, aus dem je eine Bücherei jeder Selbstverwaltungsregion Finanzmittel für ein SmartLabor-Projekt bekommen kann. Die Abstimmung über die Vergabe von Fördermitteln wird im März dieses Jahres stattfinden.
Quelle: TASR