33 Jahre Slowakei in den Vereinten Nationen

33 Jahre Slowakei in den Vereinten Nationen

Die Mitgliedschaft der Slowakei in der Organisation der Vereinten Nationen war nie nur eine formelle Bestätigung der Staatlichkeit, sondern stellte von Anfang an eine Verpflichtung dar, aktiv zur Lösung globaler Herausforderungen beizutragen. Anlässlich des 33. Jahrestags der Mitgliedschaft der Slowakei in der UNO hatte dies der slowakische Außenminister Juraj Blanár (Smer-SD) erklärt. Seiner Ansicht nach hat sich das Land dank seines Engagements so als verantwortungsbewusster und respektierter Partner durchsetzen können. Darüber hatte das slowakischen Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten informiert. Das Ressort erinnerte daran, dass sich die Slowakei seit ihrem UNO-Beitritt aktiv an der Wahrung von Frieden und Sicherheit, am Schutz der Menschenrechte und der Förderung des wirtschaftlichen und sozialen Aufschwungs beteiligt. Dabei hob es hervor, dass der Multilateralismus für die Slowakei auch weiterhin ein wichtiger Pfeiler der Außenpolitik bleibt.

Bislang war die Slowakei bei den Vereinten Nationen als nichtständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates, zweimal Mitglied des Wirtschafts- und Sozialrats sowie des UN-Menschenrechtsrats tätig. Wie Minister Blanár hinzufügte, würden gerade die gewonnenen Erfahrungen und die bisherige Tätigkeit der Slowakei bei der UNO dazu motivieren, auch in Zukunft eine aktive Rolle zu spielen. So etwa kandidiere das Land für die Jahre 2028-2029 erneut für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Als Anerkennung der aktiven und respektierten Rolle der Slowakei könne man laut Blanár die Bratislava-Deklaration betrachten, die im April letzten Jahres vom Rat der Präsidenten der UN-Generalversammlung angenommen wurde.

Im Zusammenhang mit den anhaltenden Konflikten weltweit wies der slowakische Außenminister darauf hin, dass wir im Rahmen globaler Ereignisse Zeugen einer „Erosion der internationalen Ordnung“ seien, „die den Weg für Chaos, Konflikte und das Leiden der Zivilbevölkerung ebnet“. Deshalb sei es unerlässlich, das Völkerrecht konsequent einzuhalten, seine Institutionen zu stärken und seine Autorität zu verteidigen, was die Vereinten Nationen mit ihrer einzigartigen globalen Friedensmission so notwendig wie noch nie mache.

Quelle: TASR, STVR

Kerstin Plaschke-Jakubik, Foto: AP/TASR

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