Im slowakischen Außenministerium fand Anfang dieser Woche (27.-28.10.) die Jahressitzung der Direktorinnen und Direktoren der slowakischen Institute statt, die eine entscheidende Rolle in der Kulturdiplomatie spielen und das Beste aus der slowakischen Kunst und Kultur in Berlin, Budapest, Jerusalem, London, Paris, Prag, Rom, Warschau und Wien präsentieren. Im Rahmen ihres Programms trafen sich die Teilnehmer mit Vertretern des slowakischen Kulturministeriums, des Slowakischen Nationaltheaters, der Tourismusorganisation Slovakia Travel und mit dem Team der Europäischen Kulturhauptstadt Trenčín 2026. Diese Treffen knüpften dabei an die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen den slowakischen Instituten mit diesen Partnern an und werden im kommenden Jahr noch deutlich erweitert, da die Stadt Trenčín zusammen mit dem finnischen Oulu Zentrum der europäischen Kultur wird. Die Leiter der slowakischen Institute erörterten zudem konkrete Kooperationsmöglichkeiten für das nächste Jahr sowie auch eine effiziente Vernetzung von Aktivitäten und Quellen zur Förderung der internationalen Präsentation der Slowakei. Für den kommenden Zeitraum planen die Institute Dutzende Kunst- und Kulturveranstaltungen, darunter beispielsweise eine Ausstellung kollektiver bildender Kunst in Paris, eine Kulturveranstaltung anlässlich der Paralympics in Verona, Jazzkonzerte in London und Wien, Filmprojektionen in Warschau, ein Konzert von Pavol Bršlík in München, die Multigenreveranstaltung Pressburger Picknick in Budapest, eine Trienale des Plakats in Jerusalem und ein gemeinsamen slowakisch-tschechisches Projekt zum Tomáš-Baťa-Jubiläum in Zlín.
Teil der gemeinsamen Sitzung war auch eine Debatte mit der Generalsekretärin des Dienstbüros im Außenministerium Miroslava Vozáryová, welche die Bedeutung der Kulturdiplomatie im Rahmen der slowakischen Außenpolitik hervorhob. Wie sie sagte, sind die internationalen Kulturbeziehungen ein fester Bestandteil der slowakischen Außenpolitik und ein dauerhafter Teil der breiteren Präsentation der Slowakei weltweit.
Quelle: STVR