Ausstellung zu slowakischen Trachten auf der Burg Bratislava

Ausstellung zu slowakischen Trachten auf der Burg Bratislava

Die Schönheit der Volkstrachten zeigt eine neue Ausstellung, die am Montag (24.5.) auf der Burg Bratislava in der Galerie auf der Westterrasse eröffnet wurde. Die Ausstellung besteht aus 36 großformatigen Bildern von Slowakinnen in Trachten aus verschiedenen Regionen, die Teil des Projekts zum Slowakischen Tag der Tracht 2020 gewesen sind. Der PR-Manager des Projekts, Michal Bartek, erläutert: "Die Vorbereitungen waren durch die Pandemie unterbrochen worden. Wir haben uns entschlossen, näher zu den Menschen zu kommen. Das Motto der Veranstaltung lautete: ‚Dieses Jahr kommen wir zu Ihnen.' Also haben wir mehr als 50 Gemeinden in der gesamten Slowakei besucht."

Während der Reisen entstanden letztes Jahr fast vierzig Bilder von Slowakinnen in wunderschönen Trachten, aufgenommen vom Fotografen Ramon Leško. Zu sehen sind Trachten aus vielen Gegenden - von der westlichen Region Myjava bis zum Osten der Slowakei.

Die Ausstellung wurde vom Chor des Folkloreensembles Lúčnica eröffnet. Für das kulturelle Programm sorgten auch die Folkloregruppe „Jozef Mak" und das Folkloreensemble „Technik" der Slowakischen Technischen Universität. An der Vernissage nahm u.a. der auch Vorsitzende des Nationalrats, Boris Kollár (Sme rodina) teil.

Der Slowakische Tag der Tracht wird auch in diesem Jahr realisiert, dann schon zum vierten Mal. Die Hauptveranstaltung soll am 1. September in Banská Bystrica am SNP-Denkmal stattfinden. Dabei soll an die diesjährigen Aktivitäten der Initiative angeknüpft werden. Die Organisatoren werden die Regionen erneut besuchen und bereiten diesmal einen Dokumentarfilm vor, in dem die traditionellen Bräuche im Frühling, Sommer, Herbst und Winter vorgestellt werden. Die diesjährige Ausstellung soll nur ein Zwischenschritt sein, damit diese Initiative nicht in Vergessenheit gerät und damit gleichzeitig die Aufnahmen präsentiert werden können, die im vorigen Jahr aufgrund der Einschränkungen nur wenige Menschen sehen konnten. Die Ausstellung startet in Bratislava und kommt dann zu den Besucherinnen und Besuchern in den anderen Regionen.

Quelle: TASR

Johanna Mária Macová, Foto: TASR

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