Der Bratislavaer Oberbürgermeister Matúš Vallo hat am Mittwoch die in der slowakischen Hauptstadt lebenden Ausländer empfangen: Menschen, die in ihren Berufen erfolgreich sind, die informelle Vereine leiten sowie sich in Nichtregierungsorganisationen oder bei kommunalen Aktivitäten engagieren. Wie Vallo betonte, sei Bratislava nicht nur für die eigenen Einwohner die Hauptstadt, sondern auch für Slowaken aus allen Ecken des Landes sowie für Menschen aus dem Ausland.
Der Oberbürgermeister dankte den Ausländern für ihren Beitrag für die Stadt und die ganze Gesellschaft. Das Treffen zeige, dass die slowakische Hauptstadt eine offene, tolerante und freundliche Stadt sei. Vallo habe sein Amt mit der Vision übernommen, aus Bratislava eine gegenüber allen tolerante Stadt zu machen. Dies sei nur dann möglich, wenn die Verantwortlichen der Kommune die Bedürfnisse ihrer Bürger gut kennen und in konkrete Politik umsetzen, sagte er. Die Stadt habe bereits erste Schritte in dieser Richtung unternommen, indem sie eine aktive Kommunikation mit den Bürgerinitiativen für Ausländer-Integration führe. Der Bürgermeister wünsche sich, dass alle Bewohner von Bratislava sich der Bereicherung durch Vielfältigkeit bewusst sind und diese auch im gemeinsamen Interesse nutzen.
Nach Informationen des Magistrats sind rund 8 Prozent der Bewohner von Bratislava Ausländer. Etwa ein Drittel aller in der Slowakei lebenden Ausländer wohnt in der slowakischen Hauptstadt, größtenteils Bürger aus EU-Ländern wie Tschechien, Deutschland, Italien oder Frankreich. Bei den Drittländern handelt es sich vor allem um Menschen aus Serbien, Russland, Vietnam und der Ukraine.
Quelle: TASR