Die Präsidenten der Visegrád-Staaten haben sich am Donnerstag (5.11.) in Trenčín darauf geeinigt, eine glaubwürdige, ambitionierte und leistungsorientierte Erweiterungspolitik der EU zu unterstützen. Sie betrachten diese als eine strategische Investition in Frieden, Sicherheit und die globale Stellung Europas. Auf Einladung des slowakischen Staatschefs Peter Pellegrini reisten die Präsidenten Tschechiens Petr Pavel, Polens Karol Nawrocki und Ungarns András Baka nach Trenčín. Auch die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen nahm am Gipfel teil. Laut Pellegrini stimmen alle vier Präsidenten darin überein, dass der Beitrittsprozess auf der Erfüllung der Anforderungen beruhen muss. Montenegro, das dem EU-Beitritt derzeit am nächsten steht, sicherten sie ihre volle Unterstützung zu. Die Präsidenten bekundeten zudem ihre Unterstützung für die Ukraine, ihre Souveränität, territoriale Integrität und europäische Zukunft sowie für ihr Recht, sich gegen die russische Aggression zu verteidigen. In einer gemeinsamen Erklärung riefen sie zu einem gerechten und dauerhaften Frieden im Einklang mit dem Völkerrecht auf. Gleichzeitig betonten sie, dass erschwingliche, sichere und zuverlässige Energie für die Wettbewerbsfähigkeit Europas unverzichtbar ist.
Quelle: TASR