Krankenhäuser sollen bis Ende des Jahres die physische Präsenz von Sicherheitsdiensten an gefährdeten Arbeitsplätzen gewährleisten, insbesondere in den Notaufnahmen. Vorgesehen sind auch Notruftasten, die einen akustischen Alarm auslösen, verstärkte Polizei- und Gendarmeriepatrouillen sowie die Ernennung eines zuständigen Polizeibeamten für jede Notaufnahme. Das medizinische Personal soll zudem an Schulungen teilnehmen, die sich auf Deeskalation konzentrieren. Dies gab Gesundheitsminister Kamil Šaško (Hlas-SD) nach einem Treffen mit Vertretern der Ministerien, Krankenhäuser, Selbstverwaltungen und des Gesundheitspersonals am Donnerstag (5.11.) bekannt. Wie er betonte, zielen die Maßnahmen darauf ab, gewalttätige Vorfälle zu verhindern und sowohl das medizinische Personal als auch die Patienten zu schützen. Das Ressort will sich weiter mit dem Schutz von Rettungskräften befassen. In Zusammenarbeit mit der Polizei und der Rettungsleitstelle sollen Möglichkeiten für eine polizeiliche Begleitung bei Einsätzen mit erhöhtem Risiko sowie während des Transports von Patienten geprüft werden.
Quelle: TASR