Vertrag zum geplanten Kernkraftwerk unterzeichnet

Vertrag zum geplanten Kernkraftwerk unterzeichnet

Vertreter der Slowakischen Kernenergiegesellschaft JESS und des US-amerikanischen Unternehmens Westinghouse unterzeichneten am Mittwoch (28.10.) einen Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der vorläufigen Projektplanung für das neue Kernkraftwerk im westslowakischen Jaslovské Bohunice. Ministerpräsident Robert Fico (Smer-SD) räumte nach der Unterzeichnung ein, dass sich das Projekt um acht bis zehn Monate verzögert habe, sei jedoch überzeugt, dass nun nichts mehr den Prozess aufhalten werde. „Ich freue mich über die Unterzeichnung dieses technischen Dokuments. Es ist zwar ein kleiner Schritt, aber ein sehr wichtiger. Auf diese Schritte werden weitere folgen, die wesentlich bedeutender sind“, kündigte der Premierminister an. Er präzisierte, dass das neue Kraftwerk eine Leistung von 1.100 Megawatt haben soll; zuvor war von einer Leistung von 1.200 MW die Rede g. Auch den amerikanischen Partnern habe er nach eigenen Angaben versichert, dass er dafür sorgen wolle, dass der Vorbereitungsprozess des Projekts auch nach den Wahlen im Jahr 2027 unumkehrbar sei. Elias Gedeon, Vizepräsident von Westinghouse, erklärte, das Unternehmen wolle bereits am nächsten Tag mit der Studie beginnen, damit sowohl die slowakische Regierung als auch JESS so schnell wie möglich über Informationen verfügen und die nächsten Schritte einleiten könnten. Die Geschäftsträgerin der US-Botschaft in der Slowakei Courtney Kline erinnerte daran, dass im Januar ein zwischenstaatliches Abkommen zur Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich der Kernenergie unterzeichnet und im April der Start der Studie angekündigt worden sei. In die erste Phase der Studie investieren die USA fünf Millionen Dollar.

Quelle: TASR
Jana Hrbeková, Foto: TASR

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