Saková verhandelte in Prag über Energiefragen

Saková verhandelte in Prag über Energiefragen

Die Slowakei braucht erschwingliche Energie, eine Abmilderung der hohen Preise für die Industrie und zuverlässige Alternativen zu russischem Gas. Dies sagte die slowakische Wirtschaftsministerin Denisa Saková (Hlas-SD) am Dienstag (13. 10.) in Prag im Rahmen von Verhandlungen mit der Vertreterin der Europäischen Kommission Céline Gauer und der bulgarischen Energieministerin Iva Petrowa. Themen des Treffens waren Energiepreisausgleichszahlungen für die Industrie, die Auswirkungen des REPowerEU-Plans sowie die Zusammenarbeit im Bereich Kernenergie, wie das slowakische Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte. Die Slowakei setzt sich für kurzfristige Maßnahmen zur Entlastung energieintensiver Unternehmen ein und weist auf die Folgen des Emissionshandelssystems (ETS) für die Strompreise hin. Thema der Gespräche mit der bulgarischen Ministerin Petrowa war der Ausbau eines sogenannten vertikalen Gaskorridors und die Nutzung griechischer LNG-Terminals. Mit deren Hilfe könnte die Slowakei alternative Erdgaslieferungen aus Südeuropa sichern. Beide Länder suchten zudem nach Möglichkeiten einer Zusammenarbeit beim Bau neuer Kernkraftwerksblöcke.

Quelle: TASR

Jana Hrbeková, Foto: TASR

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