Ehemaliger Auftragnehmer des Tunnels Višňové soll 35 Millionen Euro zahlen

Ehemaliger Auftragnehmer des Tunnels Višňové soll 35 Millionen Euro zahlen

Die Slowakei hat ein Schiedsverfahren zwischen der Nationalen Autobahngesellschaft (NDS) und dem ehemaligen italienisch-slowakischen Auftragnehmer des Autobahnabschnitts D1 Lietavská Lúčka – Dubná Skala mit dem Tunnel Višňové gewonnen. Das Konsortium der Unternehmen Webuild (ehemals Salini Impregilo) und Dúha muss der Slowakei rund 35 Millionen Euro zahlen. Dies entschied ein Schiedsgericht in Wien, teilte Verkehrsminister Jozef Ráž (nominiert von Smer-SD) am Mittwoch (14.10.) mit. Der Staat muss dem Konsortium knapp 840.000 Euro zahlen. Die Nationale Autobahngesellschaft beendete den Vertrag mit dem ehemaligen Auftragnehmer 2019 im gegenseitigen Einvernehmen. Grund dafür waren erhebliche Bauverzögerungen und Mängel im Tunnel. Mit dem Bau des Abschnitts war 2014 begonnen worden, wobei der Auftragnehmer die Arbeiten 2019 abschließen sollte. Den Autobahnabschnitt stellte schließlich das Unternehmen Skanska SK fertig. Im Dezember vergangenen Jahres wurde er für den Verkehr freigegeben.

Quelle: TASR

Marika Antašová, Foto: TASR

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