Seit fast zehneinhalb Monaten verzeichnet das Slowakische Hydrometeorologische Institut unterdurchschnittliche Niederschläge auf dem ganzen Landesgebiet. An mehreren Messstationen fiel seit Jahresbeginn weniger als die Hälfte der üblichen Niederschlagsmenge. Zusammen mit der hohen Verdunstung führe dies laut Meteorologen zu ausgeprägter Bodentrockenheit. Im Frühjahr war davon vor allem die nördliche Landeshälfte betroffen. Dort hielt die starke bis extreme Trockenheit örtlich 60 bis 100 Tage an. Im Sommer verlagerte sich der Schwerpunkt in den Westen und Osten des Landes. In Teilen der Ostslowakei dauerte die extreme Trockenheit mehr als 150 Tage. Das Slowakische Hydrometeorologische Institut rechnet auch in den kommenden zehn Tagen mit keinen ergiebigen Niederschlägen, was zu einer weiteren Verschärfung der Dürre führen könnte.
Quelle: TASR