Das Magistrat der Hauptstadt Bratislava hat sich am Donnerstag (17.9.) an das staatliche Unternehmen zur Verwaltung der öffentlichen Hafenanlagen (Verejné prístavy) gewendet. Grund sei das Vorhaben, entlang einen innerstädtischen öffentlichen Uferpromenade neue Anlegestellen für touristische Donau-Kreuzfahrtschiffe zu errichten. Im Dialog mit dem Verkehrsministerium (Smer-SD) und der Hafenverwaltung wolle die Stadt die Gesetzgebung dahingehend ändern, dass es unmöglich werden soll, ähnliche Anlagen ohne Absprache mit den Kommunen zu bauen. Die staatliche Hafenverwaltung verpachtete in diesem Jahr 10 Liegeplätze für Kreuzschiffe an der genannten Promenade im Direktverfahren an die Firma der Töchter eines Parlamentsabgeordneten der Regierungspartei Smer-SD.
Quelle: TASR, Správy STVR