Premierminister der Visegrad-Länder haben am Donnerstag (10.9.) in Bratislava über die Zukunft der Zusammenarbeit im Rahmen der Gruppierung verhandelt. Die Regierungschefs Ungarns, Polens, Tschechiens und der Slowakei einigten sich darauf, gemeinsame Stellungnahmen vor dem Europäischen Rat zu präsentieren, um künftig ihre Interessen effizienter durchsetzen zu können. Dem polnischen Premier Donald Tusk zufolge konnten die Länder der Visegrad-Gruppe ihre Interessen besser durchsetzen, als sie in der europäischen Politik noch einig waren. Die Visegrader Vier sei ein wichtiges Format regionaler Zusammenarbeit, betonte der ungarische Regierungschef Péter Magyar. Laut Magyar könnte Europa ohne ein starkes Mitteleuropa, das wiederum die Visegrad-Länder repräsentieren, nicht existieren.
Quelle: TASR