Am Dienstag (25.8.) hat der slowakische Ministerpräsident Robert Fico (Smer-SD) den EU-Ratsvorsitzenden António Costa empfangen. Die Slowakei wolle, so sagte er, dass im neuen langfristigen EU-Budget-Rahmen für die Jahre 2028 bis 2034 nach wie vor insbesondere die Kohäsion, also die Angleichung der Wirtschaftspotenziale der Regionen, sowie die Landwirtschaft bevorzugt werden. Costa zufolge müsse das neue Budget die Herausforderungen der Zeit widerspiegeln und daher anders als bisher sein. Der slowakische Regierungschef sprach sich für eine beschleunigte EU-Integration der Westbalkanländer und gegen eine Bevorzugung der Ukraine in dieser Frage aus. Ein weiteres Thema waren die Energiepreise, die die Wettbewerbsfähigkeit Europas beeinträchtigen. Dabei sprach Robert Fico insbesondere die Rolle der Leipziger Börse an, die ihm zufolge für die hohen Energiepreise in der Slowakei verantwortlich sei, obwohl die Slowakei mit ihrem Energie-Mix günstige Energie produziere.
Quelle: TASR