Ministerpräsident schaltet sich in den Kauf eines Anteils an der Kernenergiegesellschaft ein

Ministerpräsident schaltet sich in den Kauf eines Anteils an der Kernenergiegesellschaft ein

Wenn Wirtschaftsministerin Denisa Saková (Hlas-SD) mit der Bewertung des Anteils der tschechischen ČEZ an der Kernenergiegesellschaft der Slowakei (JESS) nicht einverstanden ist, sollte sie bessere Bedingungen aushandeln. Das erklärte Premierminister Robert Fico (Smer-SD) am Dienstag (18.8.). Er sei bereit, dem Wirtschaftsministerium die notwendige politische Unterstützung zu gewähren. Der Regierungschef will daher in den kommenden Tagen Raum für weitere Verhandlungen zwischen den beteiligten Parteien schaffen. Das Wirtschaftsministerium hatte am Montag erklärt, dass es bislang nicht gelungen sei, die Regelung der Eigentumsrechte an JESS abzuschließen. Der Grund seien vor allem unterschiedliche Vorstellungen zum Preis, den die Slowakei an das tschechische Unternehmen ČEZ zahlen soll. Die Bewertung des Anteils durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY in Höhe von 189 Millionen Euro, die angeblich um 90 Millionen Euro über dem Buchwert liegt, wurde zudem von mehreren Oppositionspolitikern kritisiert.

Quelle: TASR

Marika Antašová, Foto: TASR

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