Mehr als zwei Drittel (71 Prozent) der Selbstverwaltungen haben im Vorjahr im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Kompetenzen verantwortlich gewirtschaftet. Die besten Ergebnisse erreichten die kleinen Gemeinden. Die großen Städte dagegen haben schlechtere Daten erreicht. Dies geht aus der aktuellen Bewertung der Selbstverwaltungen i-Rating hervor. Den Bericht, der auf einer komplexen Analyse der ökonomischen Stabilität, der finanziellen Leistungskraft sowie der langfristigen Nachhaltigkeit beruht, verfasst regelmäßig die Gesellschaft CRIF – Slovak Credit Bureau. Von den 2.843 bewerteten Städten und Gemeinden haben die beste A-Stufe insgesamt 220 (7,74 Prozent) der Selbstverwaltungen erreicht. Den besten finanziellen Stand erreichten die kleinen Gemeinden Krasňany, Most pri Bratislave, Lužianky, Zavar, Štitáre, Nový Svet, Ovčiarsko und Košice-Ťahanovce. Die meisten Selbstverwaltungen, und zwar 1.082 (38 Prozent), befinden sich auf der Stufe B-Minus, was immer noch ein Niveau mit niedrigem Risiko darstellt. Die schlechteste Bewertung erhielt die ostslowakische Bezirksstadt Prešov, obwohl sie nicht die höchste Verschuldung aufweist. Die langfristig am meisten verschuldete Stadt ist die Hauptstadt Bratislava, die auch im Vorjahr eine Verschuldung von 48,4 Prozent erreicht hat. Wie Jana Markova, die Chefanalytikerin der Gesellschaft CRIF betonte, könnte zur Verbesserung des Wirtschaftens in den Selbstverwaltungen eine Reduzierung der Anzahl der Angestellten führen. In diesem Bereich habe gerade die Hauptstadt große Reserven.
Quelle: TASR