Entweder die Außengrenzen der Europäischen Union werden gesichert, oder es kommt wieder zu Kontrollen, Staus und Wartezeiten. Dies erklärte der slowakische Innenminister Matúš Šutaj Eštok (Hlas-SD) am Dienstag (4.8.) nach einer Sondersitzung auf EU-Ebene zur Lage in der spanischen Exklave Ceuta. Seinen Angaben zufolge drückte er Spanien seine Solidarität aus und bot dem Land slowakische Polizeikräfte sowie Ausrüstung zum Schutz der Grenze an.
Mehr als 20 EU-Mitgliedstaaten, darunter auch die Slowakei, hatten die Einberufung einer Sitzung per Videokonferenz beantragt. Šutaj Eštok erklärte, er habe seinen Amtskollegen den Standpunkt der Slowakei sowie konkrete Vorschläge zur Lösung des Problems der illegalen Migration dargelegt. Spanien reagiere laut dem Minister auf eine Weise, die die Slowakei seit langem befürworte: Mit dem Einsatz von Polizei und Militär zur konsequenten Grenzsicherung sowie der Rücksendung von Migranten nach Marokko.
Quelle: TASR