Vier von zehn slowakischen Haushalten verfügen über keine finanziellen Rücklagen

Vier von zehn slowakischen Haushalten verfügen über keine finanziellen Rücklagen

Vier von zehn slowakischen Haushalten verfügen derzeit über keinerlei finanzielle Rücklagen oder nur über eine Rücklage in Höhe eines monatlichen Einkommens. Allerdings verfügen 27 Prozent der Familien über Ersparnisse in Höhe von mindestens fünf Monatsgehältern, wie aus einer im Juni 2026 von der Agentur Ipsos für das Unternehmen Home Credit durchgeführten Umfrage hervorgeht.

Wie Jaroslav Ondrušek, Analyst bei Home Credit, berichtet, haben viele Slowaken nur wenig Geld auf der hohen Kante: „Wenn die Menschen schon etwas sparen, handelt es sich meist nicht um hohe Beträge. Am häufigsten legen Haushalte monatlich 100 bis 200 Euro beiseite, und zwar fast ein Fünftel von ihnen. Es gibt aber auch 12 Prozent, die von ihrem Gehalt keinen einzigen Euro beiseitelegen; bei weiteren 14 Prozent sind es nur bis zu 50 Euro. Andererseits schaffen es bereits 7 Prozent, 300 bis 400 Euro zu sparen, jede zehnte Familie überschreitet die 500-Euro-Marke und drei von hundert können im Monat sogar mehr als 1.000 Euro ansparen.“

Mit den bisherigen Daten stimmten laut Ondrušek auch die Ergebnisse überein, dass fast die Hälfte der Befragten ihre finanzielle Gesamtsituation im Vergleich zum Vorjahr als schlechter einschätze, wobei sich 19 Prozent deutlich schlechter fühlten. Mehr als ein Drittel der Menschen sehe die Lage ähnlich wie im Vorjahr, und 18 Prozent spürten eine allgemeine Verbesserung ihrer finanziellen Lage, davon 4 Prozent eine deutliche.

Quelle: spravy.stvr.sk

Jakob Horsch, Foto: SITA

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