Gedenktag des Roma-Holocausts

Gedenktag des Roma-Holocausts

Es sei unsere Pflicht, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und nicht zu vergessen, wohin Hass, Rassismus und Vorurteile führen könnten. Dies hat der Vorsitzende des Nationalrats der Slowakischen Republik Richard Raši (Hlas-SD) anlässlich des Gedenktags an den Roma-Holocaust am Sonntag (2.8.) erklärt. Der Gedenktag erinnert an die Ereignisse vom 2. und 3. August 1944, als 3.000 Roma im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ermordet wurden. Schätzungen zufolge wurden insgesamt im Rahmen des nationalsozialistischen Völkermords in Europa bis zu einer halben Million Roma und Sinti ermordet, wobei einzelne Quellen von einer noch höheren Opferzahl ausgehen. Auch in der Slowakei waren Roma einer systematischen Verfolgung ausgesetzt. Der damalige Slowakische Staat unter Präsident Jozef Tiso war ein autoritäres Regime und enger Verbündeter des nationalsozialistischen Deutschlands. Die Gesamtzahl der Roma-Opfer des Holocaust in der Slowakei wird auf etwa 1.000 geschätzt.

Quelle: TASR

Juraj Pavlovič, Foto: AP/TASR

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