Hitzeperioden gefährden auch slowakische Eishöhlen

Hitzeperioden gefährden auch slowakische Eishöhlen

Langanhaltende Sommerhitze, heftige Regenfälle, ein allgemeiner Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur sowie eine geringe Anzahl von Frosttagen beeinträchtigen den Eisbestand in den Höhlen. Die slowakische Demänovská-Eishöhle verlor ihren Status als solche, als 2022 die letzte Eisschicht am Höhlenboden schmolz. Bis dahin lag die durchschnittliche Jahrestemperatur bei etwa 0,3 Grad Celsius und stieg allmählich auf aktuell 1,7 Grad Celsius. Dies teilte die Slowakische Höhlenverwaltung (SSJ) mit. Laut deren Klimatologin Lucie Pristašová sind die Eisverluste in der Dobšinská-Eishöhle in den oberen Bereichen der Höhle, näher am Eingang und an der Oberfläche, am größten. Dort ist auch der Temperaturanstieg im Vergleich zu den tieferen Bereichen der Höhle deutlich stärker. Der Rückgang sei auch auf starke Regenfälle zurückzuführen, wenn Sickerwasser schnell in die Höhle strömt und keine Zeit zum Gefrieren hat. Ebenso führe plötzliches Schmelzen von Schnee zu einem starken Wassereintritt in die Höhle

Quelle: TASR

Jüegen Rendl; Foto: wikimedia

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