Die anhaltende Dürre in Mitteleuropa hat Auswirkungen auch auf die Donau-Schifffahrt. Bei der Stadt Komárno beträgt die aktuelle Durchflussmenge 39 Prozent der Juli-Norm. Vor allem flussabwärts zeigen sich großflächige Schotter- und Sandbänke, da sich das Wasser überwiegend in der tiefen Schifffahrtsrinne ansammelt. Das slowakische Verkehrsamt (DÚ) führte gewisse Einschränkungen ein – so dürfen sich Schiffe nicht überholen oder parallel fahren. Schiffe mit einem Tiefgang von über 70 cm bleiben vor Anker liegen – das betrifft auch die zahlreichen touristischen Kreuzfahrtschiffe. Die Touristinnen und Touristen müssen ihr Schiff in Komárno verlassen und werden mit Bussen weiter nach Budapest gebracht. Wegen niedrigem Wasserstand ist seit Ende Juni auch die March-Fähre zwischen dem slowakischen Záhorská Ves und dem österreichischen Angern an der March außer Betrieb.
Quelle: TASR, noviny.sk, shmu.skNiedrigwasser in den Flüssen Donau und March behindert den Verkehr
21. 07. 2026 14:01 | Nachrichten
Juraj Gigac; Foto: TASR