Wirtschaftsministerin Saková in Verzug

Wirtschaftsministerin Saková in Verzug

Die slowakische Regierung will ein weiteres Kernkraftwerk bauen. Deshalb sollte das von Denisa Saková (Hlas-SD) geführte Wirtschaftsministerium den Ankauf von Anteilen des tschechischen Energieunternehmens ČEZ an der Kernkraftgesellschaft der Slowakei (JESS) vorbereiten. Anfang Juli 2026 verstrich allerdings schon die zweite Deadline. Nun hat am Samstag (11.7.) der slowakische Ministerpräsident Robert Fico (Smer-SD) angekündigt, eine weitere Verlängerung nicht mehr zuzulassen, ohne konkrete Konsequenzen mitzuteilen. Staatspräsident Peter Pellegrini, Gründer und Ehrenvorsitzender der Partei Hlas-SD, sieht keinen Grund für einen Rücktritt der Ministerin und Vizechefin der Partei Hlas-SD. Laut Juraj Šeliga von der außerparlamentarischen Partei Demokrati liege das Problem im hohen Preis, den ČEZ verlangt. Energieexperte Andrej Lednár ergänzt, dass ČEZ momentan in einer hervorragenden Verhandlungslage sei. Zudem betont er, dass die Slowakei ohnehin bereits jetzt 51 Prozent der Aktien besitze.

Quelle: Správy STVR
Juraj Gigac; Foto: TASR

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