Die Slowakei hat vertreten durch das Institut für das Gedächtnis der Nation (ÚPN) den Vorsitz im Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität übernommen. Seit Juli leitet der Vorsitzende des ÚPN-Verwaltungsrats, Jerguš Sivoš den Europäischen Lenkungsausschuss des Netzwerks. Bei dem Zusammenschluss handelt es sich um eine internationale Initiative von sechs Staaten (Polen, Ungarn, Deutschland, der Slowakei, Rumänien und der Tschechischen Republik), die seit 2005 den Dialog über die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie die Entwicklung einer europäischen Erinnerungskultur fördert.
Quelle: TASR
Jana Hrbeková; Foto: ENRS