Der Staatssekretär des Umweltministeriums Filip Kuffa (SNS) hat am Donnerstag (2.7.) im Slowakischen Rundfunk angedeutet, dass die am Mittwoch (1.7.) von der Regierung verabschiedete neue Zonierung der Nationalparks die Bedingungen des Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplans nicht erfülle. Ihm zufolge wird die Verwaltung vieler Gebiete lediglich formell von Naturschutzbehörden ausgeführt, in Wirklichkeit würden sie nach wie vor vom Staatlichen Forstbetrieb bewirtschaftet werden. Dadurch drohe, dass die Slowakei einen Teil der in Aussicht gestellten EU-Fördergelder verlieren könnte. Noch am Donnerstagabend lehnte Umweltminister Tomáš Taraba (nominiert von der Slowakischen Nationalpartei) diese Aussage ab. Mit der neuen Zonierung ist auch die Slowakische Akademie der Wissenschaften unzufrieden. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nach hat das Umweltministerium die Empfehlungen der Akademie in keinem Fall berücksichtigt. Es drohen weitere Schäden der für die Biodiversität wichtigen Ur- und Altwälder in den Nationalparks Tatra, Niedere Tatra, Kleine Fatra und Poloniny.
Quelle: TASRUnklarheiten und Risiken bei neuer Zonierung der Nationalparks
03. 07. 2026 12:43 | Nachrichten
Juraj Gigac; Foto: TASR