Slowakische Politiker zum beginnenden V4-Vorsitz der Slowakei

Slowakische Politiker zum beginnenden V4-Vorsitz der Slowakei

Die Visegrád-Gruppe (V4) ist lebendig und wird ihre Aktivitäten fortsetzen. Dies erklärte der slowakische Präsident Peter Pellegrini am Mittwoch (1.7.) anlässlich der Eröffnung des slowakischen V4-Vorsitzes auf der Burg Bratislava. Seiner Ansicht nach ist die Visegrád-Gruppe ein wichtiges Instrument, damit Mitteleuropa seine Interessen artikulieren kann. Laut Ministerpräsident Robert Fico (Smer-SD) will die Regierung den Vorsitz in der Visegrád-Gruppe unter dem Grundsatz der konsequenten Einhaltung des Völkerrechts, der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder und unter Achtung des Weges antreten, den andere Länder für die Regelung ihrer inneren Angelegenheiten wählen. Seiner Ansicht nach haben die V4-Länder ein Interesse daran, wieder eine starke regionale Gruppierung zu sein. Fico betonte, dass auch die Frage des Friedens eine Priorität des slowakischen Vorsitzes sei. Laut dem Nationalratsvorsitzenden Richard Raši (Hlas-SD) solle die slowakische Präsidentschaft eine Zeit des offenen Dialogs und der konstruktiven Zusammenarbeit verkörpern. Er wünscht sich, dass die V4-Länder das, was sie verbindet, weiterentwickeln und mit Respekt auf das eingehen, worin sie sich unterscheiden. „Wenn wir eine starke Stimme in Europa sein wollen, müssen wir zunächst untereinander eine starke Gemeinschaft bleiben“, betonte Raši in seiner Rede.

Quelle: TASR
Jana Hrbeková, Foto: TASR

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