Bei der zweitägigen Sitzung des EU-Rates für Landwirtschaft und Fischerei in Luxemburg sprach die Slowakei unter anderem über die Notwendigkeit einer Regulierung des Bärenbestands, wies auf Probleme im Zusammenhang mit der Dürre hin und beteiligte sich an den Debatten über die künftige Agrarpolitik. Dies erklärte nach Abschluss der Beratungen der Staatssekretär des slowakischen Landwirtschaftsministeriums Vladimír Vnuk. Die Slowakei brachte gemeinsam mit der rumänischen Delegation einen Punkt zur Regulierung des Braunbärenbestands ein. „Wir haben die Europäische Kommission um mehr Flexibilität gebeten, und weitere 12 Mitgliedstaaten haben sich uns angeschlossen, die zwar einen geringeren Bärenbestand haben, diese Problematik aber genauso sehen wie wir“, erklärte Vnuk. „Außerdem haben wir darauf hingewiesen, dass wir in der Slowakei derzeit die historisch größte Dürre der letzten Jahre erleben und daher, sobald die Schäden in der Slowakei beziffert sind, von der Kommission verlangen werden, unsere Landwirte aus der EU-Agrarreserve zu entschädigen“, sagte Vnuk.
Quelle: TASRSlowakei und Rumänien fordern Regulierung des Braunbärenbestands
24. 06. 2026 12:33 | Nachrichten
Jana Hrbeková; Foto: TASR
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