Das slowakische Wirtschaftsministerium hat das erste Wachstumspaket geschnürt, um die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verbessern, die Kosten für Firmen zu senken und zur Stabilisierung des Unternehmensumfelds beizutragen. Gewerkschafter und Unternehmer sagten zu den Maßnahmen, über die der Wirtschafts- und Sozialrat am Dienstag (2.6.) beriet, dass sie die Wirtschaft nicht retten und lediglich eine geringfügige Verbesserung des unternehmerischen Umfelds bewirken würden. Positiv bewertet der Präsident der slowakischen Assoziation der Arbeitgeberverbände und -vereinigungen Rastislav Machunka zum Beispiel die Senkung des Stromsteuersatzes. Die wichtigsten Maßnahmen mit Auswirkungen auf den Staatshaushalt fehlen laut Machunka im Entwurf. Als größte Probleme nannten Unternehmer die Transaktionssteuer, die Frage der progressiven Besteuerung sowie die Mehrwertsteuer und deren unklare Sätze. Wirtschaftsministerin Denisa Saková (Hlas-SD) teilte mit, dass sich die Regierung im Herbst bei der Aufstellung des Haushaltsplans für das nächste Jahr mit steuerlichen und abgabenrechtlichen Maßnahmen zur Förderung des Wirtschaftswachstums befassen werde.
Quelle: TASR