Nationalbank erklärt Finanzsystem in der Slowakei für stabil

Nationalbank erklärt Finanzsystem in der Slowakei für stabil

Das Finanzsystem in der Slowakei bleibt stabil, profitabel und widerstandsfähig. Das wirtschaftliche Umfeld ist jedoch weniger günstig als in der Vergangenheit, da das Wirtschaftswachstum schwächer ist und die Unsicherheit weiterhin hoch bleibt. Die Hauptrisiken gehen nach wie vor vom externen Umfeld aus. Stresstests haben jedoch bestätigt, dass die slowakischen Banken auch eine deutlich ungünstige Entwicklung bewältigen könnten. Dies geht aus dem aktuellen Bericht zur Finanzstabilität vom Mai 2026 hervor, über den Vertreter der Slowakischen Nationalbank (NBS) am Montag (1.6.) auf einer Pressekonferenz informiert hatten. Vladimír Dvořáček, Mitglied des Bankrats und Exekutivdirektor der Abteilung für Aufsicht und Finanzstabilität der NBS, wies darauf hin, dass sich die Slowakei in einem weitaus komplexeren Umfeld bewegt als in der Vergangenheit. Die Risiken für die weitere Entwicklung sind dabei sowohl externer als auch interner Natur. „Was die externen Risiken betrifft, so sind dies vor allem geopolitische Risiken, nämlich der anhaltende Krieg in der Ukraine und neue Konflikte im Nahen Osten. Der Krieg mit dem Iran dauert länger als erwartet. All dies wirkt sich auf kleine und vor allem offene Volkswirtschaften wie die Slowakei stärker aus als möglicherweise auf andere größere Staaten“, erklärte er. Die Folgen der aktuellen Weltlage zeigen sich bereits in den höheren Preisen für Vorleistungen, vor allem für Energie, sowie in höheren Zinssätzen.

Quelle: TASR

Kerstin Plaschke-Jakubik, Foto: TASR

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