Die Slowakei ist bereit, das 20. Sanktionspaket der EU gegen Russland zu unterstützen, wenn die Lieferungen von russischem Öl über die Druschba-Pipeline wieder aufgenommen werden. Dies sagte der slowakische Außenminister Juraj Blanár (Smer-SD) nach der Sitzung des Rates für Auswärtige Angelegenheiten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte am Dienstag (21.4.) mit, dass die Reparaturen am beschädigten Abschnitt der Druschba-Pipeline abgeschlossen seien. Wie Blanár bemerkte, sei unklar, wann das Öl wieder fließen wird. Die Minister der EU-Staaten berieten zudem über einen 90-Milliarden-Kredit der EU für Kiew. Blanár erklärte, dass sich die Slowakei nicht daran beteiligt. Wirtschaftsministerin Denisa Saková (Hlas-SD) teilte mit, dass nach Angaben von Ukrtransnafta am heutigen Mittwochmorgen auf ukrainischer Seite mit dem Befüllen und dem Druckaufbau in der Druschba-Pipeline aus Richtung Weißrussland begonnen wurde. Die erwartete Wiederaufnahme der Lieferungen an die Slowakei ist für Donnerstag (23. 4.) in den Morgenstunden vorgesehen.
Quelle: TASR