Der slowakische Präsident Peter Pellegrini bestreitet, dass er Influencer für ihre erklärte Unterstützung im Wahlkampf 2024 bezahlt habe. Überhaupt habe er sie nie um Unterstützung gebeten. Seiner Meinung nach sollten die Menschen bei Wahlen nach ihrer eigenen Meinung entscheiden und nicht aufgrund des Einflusses von Influencern. Pellegrini erklärte dies in einem Video in einem sozialen Netzwerk. Auf die Verdachtsmomente bezüglich der Finanzierung der Präsidentschaftskampagne hatte die Zeitung Denník N aufmerksam gemacht. Dort hieß es, dass die Polizei einen der Influencer zur Vernehmung vorladen soll, um den Verdacht zu überprüfen. Vor zwei Jahren soll ihn während des Wahlkampfs eine andere Influencerin kontaktiert haben, die ihm 30.000 Euro für die Unterstützung von Pellegrini in den sozialen Netzwerken angeboten habe. Die Polizei bestätigte, dass sich die Anti-Korruptionsabteilung der Behörde zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens des Polizeipräsidiums mit dem Fall der Finanzierung von Pellegrinis Wahlkampf befasse.
Quelle: TASR