Regierung billigt Strategie zur Stabilisierung des Personals im Gesundheitswesen

Regierung billigt Strategie zur Stabilisierung des Personals im Gesundheitswesen

In der Slowakei herrscht seit Langem ein kritisch niedriger Personalbestand im Gesundheitswesen. Will das Land bis 2040 den Durchschnittsstandard der EU-Länder erreichen, muss es den Arbeitsmarkt um etwa 77.000 medizinische Fachkräfte aufstocken. Davon sollen etwa die Hälfte Krankenschwestern und etwa ein Viertel Ärzte sein. Dies stellt das Gesundheitsministerium im Entwurf der Nationalen Strategie zur Stabilisierung und Steuerung der Humanressourcen im Gesundheitswesen bis 2040 fest, den die Regierung am Mittwoch (15.4.) billigte. Das Ressort schlägt darin kurzfristige, mittelfristige und langfristige Maßnahmen vor. Zu den kurzfristen (2026–2028) zählen mehrere Schritte zur Erweiterung des Angebots um die Fachrichtung Allgemeine Diplomkrankenschwester an ausgewählten medizinischen Fachschulen. Das Ministerium erwägt zudem Anpassungen bei der Ausbildungsdauer bestimmter Facharztausbildungen, um den Einstieg von Fachkräften in das System zu beschleunigen.

Quelle: TASR

Marika Antašová, Foto: TASR

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