Wahlsieger Magyar wird sich um gute Beziehungen zur Slowakei bemühen

Wahlsieger Magyar wird sich um gute Beziehungen zur Slowakei bemühen

Die Regierungschefs der Slowakei und Ungarns müssen sich um bestmögliche Beziehungen bemühen. Das erklärte Péter Magyar, Vorsitzender der Partei Tisza, die in den ungarischen Parlamentswahlen gesiegt hatte. Ihm zufolge wird Ungarn auch keinen in anderen Ländern gesuchten Personen mehr Schutz gewähren und er versprach, dass die neue Regierung den Rechtsstaat, die pluralistische Demokratie und das System der Gewaltenteilung wiederherstellen wird. Magyar hält es im Interesse der in der Slowakei lebenden Bürger ungarischer Nationalität für unerlässlich, die bilateralen Beziehungen und die Zusammenarbeit der Visegrád-Länder aufrechtzuerhalten. Einige Dinge müssten allerdings geklärt werden. So halte er es in der EU im Jahr 2026 für inakzeptabel, dass den Ungarn Land weggenommen werde, wobei sie nicht entschädigt werden oder dass denen, die die Beneš-Dekrete kritisieren, Gefängnis droht. Robert Fico hält er jedoch für einen erfahrenen Politiker, so dass man in der Lage sein werde, eine Einigung zu erzielen.

Quelle: TASR

Kerstin Plaschke-Jakubik, Foto: TASR

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