Besonderer gesellschaftlicher Status für Kurorte wird in Erwägung gezogen

Besonderer gesellschaftlicher Status für Kurorte wird in Erwägung gezogen

Die Bedeutung der Kurorte in der Slowakei reicht über die Grenzen der Städte und Gemeinden hinaus, in denen sie angesiedelt sind. Mit ihren Aktivitäten konzentrieren sie sich nicht ausschließlich auf Dienstleistungen für ihre Einwohner, sondern auch auf Besucher und Kurgäste. Daher muss die Anerkennung ihres besonderen Status ein legitimes Thema sein. Dies erklärte der Staatssekretär im Innenministerium Michal Kaliňák nach Gesprächen mit Vertretern der Tourismusbranche sowie Vertretern der Gemeinden. Diese sollen an der Ausarbeitung von Fördermechanismen mitwirken, die anschließend der Regierung zur Beratung vorgelegt werden. „Wir müssen uns zusammenschließen, um einen nachhaltigen Rahmen für die Unterstützung der Kurorte zu schaffen. Auch darum muss es bei der Modernisierung der Kommunalverwaltungen gehen“, erklärte Kaliňák. In der Slowakei gibt es laut Innenministerium 24 Kurorte. Die größte Kurstadt ist das ostslowakische Bardejov und die kleinste Kurgemeinde ist Kováčová in der Mittelslowakei. „Wir müssen den Status der Kurorte definieren, damit wir gezielter eine systematische Unterstützung einrichten können, die die gestiegenen Anforderungen der Gemeinden an öffentliche Dienstleistungen mit den berechtigten Forderungen der Kurorte nach weiterer Entwicklung in Einklang bringt. Das sind unsere Juwelen, denen wir nicht den Rücken zukehren dürfen“, betonte Kaliňák.

Quelle: TASR

Jana Hrbeková, Foto: TASR

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