Duslo Šaľa will in der Slowakei investieren und sich um Fördermittel bewerben

Duslo Šaľa will in der Slowakei investieren und sich um Fördermittel bewerben

Das Unternehmen Duslo Šaľa ist bereit zu investieren und in der Slowakei zu bleiben. Die Unternehmensleitung will einen konstruktiven und sachlichen Dialog mit dem Staat über die Festlegung von Bedingungen führen, die die slowakische Industrie gegenüber der Konkurrenz nicht strukturell benachteiligen würden. Dies sagte der Vorstandsvorsitzende von Duslo Petr Cingr bei einem Treffen mit Ministerpräsident Robert Fico (Smer-SD). Bei der Herstellung von Ammoniakwasser, einem wichtigen Ausgangsstoff für Düngemittel, dient Erdgas nicht als Energiequelle, sondern als direkter Produktionsrohstoff. Duslo gehört daher zu den größten industriellen Erdgasabnehmern in der Slowakei. Industrieunternehmen zahlen hierzulande für regulierte Gebühren wie den Transport und die Verteilung von Erdgas mehr als vergleichbare Unternehmen in mehreren Ländern der Region, stellte der Vorstandsvorsitzende fest. Darüber hinaus gebe es in mehreren EU-Ländern Preisobergrenzen für Strom oder staatliche Beihilfe für energieintensive Industrien. Laut Cingr würde man vergleichbare Mechanismen auch in der Slowakei begrüßen. Der Regierungschef hält es für natürlich, dass jeder Investor staatliche Unterstützung und geeignete Anreizmechanismen sucht. Wie er mitteilte, werde man gemeinsam darüber sprechen.

Quelle: TASR

Marika Antašová, Foto: TASR

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