Die Oppositionsparteien KDH, SaS und die Bewegung Slovensko kritisieren den slowakischen Präsidenten Peter Pellegrini, der laut Informationen von Denník N im Jahr 2020 über den ungarischen Außenminister Péter Szijjártó eine Auslandsreise nach Moskau hätte organisieren sollen. Demzufolge sollte Szijjártó auf Bitte des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán dem russischen Außenminister Sergei Lawrow erklären, dass es für Ungarn von entscheidender Bedeutung sei, dass die damalige Koalition der Parteien Smer-SD, SNS und Most-Híd in der Slowakei fortbestehe, und dass ein Besuch Pellegrinis in Moskau ihm sehr helfen würde, die Wahlen zu gewinnen. Das Staatsoberhaupt erklärte dazu, er habe 2020 an einem regulären Treffen teilgenommen und werde sich in keiner Weise in den ungarischen Wahlkampf und damit verbundene Aktivitäten einmischen. Die Europäische Union halte die Berichte, wonach der ungarische Außenminister Péter Szijjártó Russland regelmäßig über EU-Treffen informiert haben soll, für sehr besorgniserregend, hatte die Sprecherin der EU-Außenpolitik Anitta Hipper am Montag (23.3.) erklärt.
Quelle: TASR