Fico über Treffen mit von der Leyen und Pipeline Druschba

Fico über Treffen mit von der Leyen und Pipeline Druschba

Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen teile die Meinung der slowakischen Regierung zum Erdöltransit über die Druschba -Pipeline. Wenn die Pipeline beschädigt ist, müsse man sie reparieren und die Öllieferungen wieder aufnehmen. Dies erklärte Ministerpräsident Robert Fico (Smer-SD) am Dienstag (10.3.) nach einem Treffen mit der Kommissionspräsidentin während des Atomgipfels in Paris in einem sozialen Netzwerk. Der Premierminister zeigte der van der Leyen Satellitenbilder, die seiner Meinung nach belegen, dass die Pipeline nicht beschädigt ist. Fico wiederholte, dass die Slowakei Reparaturkapazitäten anbietet. „Ich habe die Information der Präsidentin begrüßt, dass die Kommission nicht nur Reparaturkapazitäten anbietet, falls dies notwendig sein sollte, sondern auch die Finanzierung dieses Reparaturprojekts“, fügte Fico hinzu. Der slowakische Regierungschef sprach mit von der Leyen auch über den bevorstehenden Gipfel in Brüssel. Er erwartet, dass Vorschläge zur Senkung der Strompreise angenommen werden. Fico sprach in Paris auch auf dem Gipfeltreffen zur Kernenergie. Er bezeichnete die Entscheidung aus dem Jahr 2008, die Blöcke im Kernkraftwerk Mochovce fertigzustellen, als zukunftsweisend, da die Slowakei nach der Inbetriebnahme des vierten Blocks in der Lage sein wird, in größerem Umfang Strom zu exportieren. Gleichzeitig informierte er über die Vorbereitungen für den Bau eines weiteren Blocks in Jaslovské Bohunice in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Unternehmen Westinghouse und ging auch auf die Frage der Diversifizierung der Kernbrennstofflieferungen für Kernreaktoren russischer Herstellung ein. Die Umstellung auf einen anderen Brennstoff muss seiner Meinung nach unter Berücksichtigung der nuklearen Sicherheit sehr vorsichtig erfolgen. Auf dem Programm des Premierministers stand auch seine Teilnahme an der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zwischen dem slowakischen Unternehmen VUJE und dem französischen Framatome. „Was die zukünftige Zusammenarbeit angeht, ist dies ein weiterer wichtiger Schritt, um die Slowakei in der Welt bekannter zu machen“, schloss der Premierminister.

Quelle: TASR

Jana Hrbeková, Foto: AP/SITA

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