Außenminister zur Lage im Nahen Osten

Außenminister zur Lage im Nahen Osten

Die Slowakische Republik verurteile die Verletzung des Völkerrechts im Nahen Osten, unterstütze eine sofortige Deeskalation des Konflikts und fördere den Schutz der Zivilbevölkerung sowie die Rückkehr zur Diplomatie. Dies hat der slowakische Außenminister Juraj Blanár (Smer-SD) am Donnerstag (5.3.) nach der Videokonferenz der Außenminister und Staatssekretäre der Länder der Europäischen Union und des Rates für Zusammenarbeit arabischer Länder in der Golfregion (GCC) erklärt. Die Slowakei sei mit den Golfländern, Zypern, der Türkei und Aserbaidschan solidarisch, die von Angriffen seitens des Irans betroffen sind. Er erinnerte daran, dass die Slowakei als einer der ersten EU-Staaten mit der Organisierung der Rückführungsflüge begonnen habe – für ihre Bürger, aber auch für Menschen aus anderen Ländern. Er bedankte sich bei den Ländern der betroffenen Region für die gute Zusammenarbeit und die prompte Erteilung von Überfluggenehmigungen. Seit Beginn der Rückführungsflüge hat die Slowakische Republik bereits 248 Personen transportiert, darunter 189 slowakische Staatsbürger. Bis Ende der Woche sind acht weitere Evakuierungsflüge aus Jordanien, Oman und Saudi-Arabien geplant. Flüge, die auch Menschen aus anderen EU-Ländern mitnehmen, werden laut Außenministerium zu 75 Prozent aus den Mitteln des EU-Mechanismus für den Zivilschutz finanziert.

Quelle: TASR

Kay Zeisberg, Foto: AP/TASR

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