Während in den vorangegangenen Jahren in der Slowakei viele neue Firmen gegründet worden sind, sei der aktuelle Trend negativ, sodass viele Firmen geschlossen werden. Das sagte bei der Versammlung der Regionalen Kammer Žilina (ŽRK) der Slowakischen Handels- und Industriekammer (SOPK) deren Vorsitzender Peter Mihók. Die Slowakei müsse sich ihm zufolge zunehmend auf Märkte außerhalb Europas konzentrieren. Die hiesige Wirtschaft leide auch unter den Sanktionen gegen Russland und Belarus, vielen Firmen sei es bisher nicht gelungen, diese Märkte entsprechend zu ersetzen. Fragen werfe auch die Situation in der Slowakischen Agentur zur Entwicklung von Investitionen und Handel (SARIO) auf, deren Bilanz bei der Gewinnung neuer Investoren negativ sei. Die Agentur sei zu einem Reisebüro mutiert und kümmere sich kaum um bereits ansässige Investoren aus dem Ausland. Eine weitere Bedrohung stelle auch die sich verstärkende Abwanderung von Fachkräften und jungen Menschen ins Ausland dar.
Quelle: TASR