Die Parlamentspräsidenten der Länder der Visegrád-Gruppe haben sich am Donnerstag (26.2.) in Budapest geeinigt, das Potenzial ihrer Länder zu nutzen, um zur Wettbewerbsfähigkeit Europas beitragen zu können. In den V4-Ländern leben rund 65 Millionen Menschen, die etwa 14 Prozent der EU-Bevölkerung ausmachen. Der Vorsitzende des slowakischen Nationalrats Richard Raši (Hlas-SD) erinnerte, dass „grüne Maßnahmen“ zwar wichtig seien, jedoch der Industrie schaden. Außerdem sei es notwendig, auch in Fragen der künftigen EU-Fonds eine Einigung finden, so Raši. Für ein wichtiges Thema halte er auch die Migration, die jedoch reguliert werden sollte. Ihm zufolge sei eine Migration aus geographisch und kulturell nahestehenden Ländern bevorzugt, weil sich diese Migranten leichter assimilieren können.
Quelle: TASR