Internationale Ausstellung „Tagtäglicher Mut“ in Bratislava

Internationale Ausstellung „Tagtäglicher Mut“ in Bratislava

In der slowakischen Hauptstadt wurde am Donnerstag (26.2.) eine Ausstellung über die gegen das totalitäre Regime kämpfenden Frauen eröffnet. Die Veranstaltung auf der Donaupromenade präsentiert die Geschichten der Frauen aus Polen, Tschechien und der Slowakei, die in Zeiten der Normalisierung und des kommunistischen Regimes in den Jahren 1968 bis 1989 ihren Mut gezeigt haben. Ihr alltäglicher Kampf um die Freiheit spielte sich in den Haushalten, auf den Straßen oder in den konspirativen Wohnungen ab. Obwohl sie zum Fall der Totalität wesentlich beigetragen haben, blieben ihre Namen oft unbekannt. Zu solchen Frauen zählten auch Persönlichkeiten der polnischen, tschechischen und slowakischen Opposition wie Anna Walentynowicz, Marta Kubišová, Joanna Duda-Gwiazda, Hana Ponická, Zdena Tominová, Anna Šabatová oder Alina Pienkowska. Die Ausstellung in Regie des Polnischen Instituts in Bratislava und Prag wird bis zum 19. März dauern. Am Projekt wirkten Experten aus Tschechien und der Slowakei mit. Partner der Ausstellung sind das Institut für das Gedächtnis der Nation, das Slowakische Nationalmuseum, das Institut für das Studium totalitärer Regime und das Museum des Gedächtnisses des 20. Jahrhunderts.

Quelle: TASR

Sofia Miklovic, Foto: X/Poľský inštitút Bratislav

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