Kabinett laut Fico bereit für weitere Maßnahmen gegenüber der Ukraine

Kabinett laut Fico bereit für weitere Maßnahmen gegenüber der Ukraine

Die slowakische Regierung ist bereit für weitere Gegenmaßnahmen gegenüber der Ukraine, sagte Ministerpräsident Robert Fico (Smer-SD) nach der Kabinettssitzung am Mittwoch (25.2.) in Smolenice. Die erste Gegenmaßnahme im Zusammenhang mit der außer Betrieb befindlichen Ölpipeline Druschba in der Ukraine sei bereits ergriffen worden – die Notstromlieferungen seien eingestellt worden. Fico erklärte: „Es handelt sich um Öl, das dem Unternehmen Slovnaft gehört, da Slovnaft dieses Öl an der belarussisch-ukrainischen Grenze kauft. Die Ukraine transportiert also kein russisches Öl, sondern Öl, das sich im Besitz der Firma Slovnaft befindet.“ Der Regierungschef sagte weiter: „Da alle uns vorliegenden Informationen darauf hindeuten, dass die Ölpipeline nicht beschädigt ist und Öl transportieren kann, halte ich das Vorgehen des ukrainischen Präsidenten für feindselig gegenüber der Slowakei.“ Die EU-Kommission wies am Mittwoch Behauptungen über eine sich anbahnende Energiekrise in Bezug auf den Streit um die Einstellung der russischen Öllieferungen über die Ukraine zurück. Der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković erklärte am Mittwoch, dass die Ankunft mehrerer Öltanker im kroatischen Terminal Omišalj sichergestellt werden. Von dort werde das Öl über die Adria-Pipeline nach Ungarn und in die Slowakei transportiert.

Quelle: TASR

Marika Antašová, Foto: TASR

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