Wiederaufnahme der Erdöllieferungen auf 26. Februar verschoben

Wiederaufnahme der Erdöllieferungen auf 26. Februar verschoben

Die Wiederaufnahme der Öllieferungen an die Slowakei über die Druschba-Pipeline verzögert sich weiter. Der neue Termin für die Wiederaufnahme der Lieferungen wurde auf den 26. Februar verschoben. Dies gab die Pressestelle des slowakischen Wirtschaftsministeriums am Dienstag bekannt. „Die staatliche Aktiengesellschaft Transpetrol, die dem slowakischen Wirtschaftsministerium untersteht, wurde erneut über die nächste Aktualisierung des Zeitplans für die Wiederaufnahme der Öllieferungen über die Druschba-Pipeline informiert. Die Gründe für den Aufschub seitens der Ukraine wurden nicht näher erläutert“, so das Wirtschaftsministerium. Das Ressort teilte außerdem mit, dass es Informationen über einen Brand an der Pumpstation Kalejkino in der Russischen Föderation erhalten hatte, die Teil der Pipeline-Infrastruktur ist. Nach aktuellen technischen Informationen dürfte das Ausmaß des Schadens die zukünftigen Öllieferungen an die Slowakei nicht beeinträchtigen. Das Wirtschaftsministerium versicherte, dass die Kraftstoffversorgung des slowakischen Binnenmarktes weiterhin nicht gefährdet sei. Die slowakische Regierung hat bereits Präventivmaßnahmen ergriffen, darunter die Ausrufung eines Ölnotstands und die Freigabe eines Teils der Notfallreserven, um die Zeit bis zum Eintreffen alternativer Lieferungen zu überbrücken. Das Ressort führt zudem weiterhin intensive Gespräche mit ausländischen Partnern, um die Stabilität der Ölversorgung zu gewährleisten und die Energieinteressen der Slowakei zu schützen.

Quelle: TASR

Jana Hrbeková, Foto: TASR

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