Bei der Berlinale 2026 ging der Dokumentarfilmpreis an die tschechisch-slowakische Koproduktion „If Pigeons Turned to Gold“ der Regisseurin Pepa Lubojacki. In einer hochpersönlichen, tagebuchartigen Collage untersucht die Autorin, warum ihr Bruder und zwei ihrer Cousins obdachlos wurden und mit Suchtproblemen zu kämpfen haben. Die dreiköpfige Jury des deutschen Bundesverbandes kommunale Filmarbeit verlieh dem Film außerdem den Caligri-Preis. „Wenn man obdachlos ist oder mit einer Sucht lebt, wird man für die Gesellschaft unsichtbar“, sagte Lubojacki bei der Preisverleihung am Samstag (21.2.) in Berlin. Sie berichtete, dass sie während der Dreharbeiten zu ihrem Film über Obdachlosigkeit und Sucht viel Kritik einstecken musste.
Quelle: Denník N