Ministerpräsident: Wohnen ist zum Luxus geworden

Ministerpräsident: Wohnen ist zum Luxus geworden

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico geht mit dem Wohnungsmarkt in der Slowakei hart ins Gericht. Aufgrund der gestiegenen Wohnkosten sei Wohnen ein Luxus geworden und der Markt habe keinerlei Probleme gelöst, so Fico am Dienstag (17.2.) auf einer internationalen Konferenz. Fico bemängelte eine sehr ungünstige Entwicklung, die zur Folge habe, dass die Immobilienpreise im Jahr 2025 um bis zu 12% gestiegen sind. Dass bezahlbarer Wohnraum zu einem unerreichbaren Luxus geworden sei, lässt sich nicht dadurch ändern, dass man sich auf den freien Markt verlasse. Die Wohnungspreise seien abnormal und wer sich in der Hauptstadt Bratislava eine Wohnung kaufen wolle, sei ein „Selbstmörder“, so Fico. Er kündigte deshalb an, erneut einen Mechanismus einzuführen, falls es in Zukunft zu hohen Zinssätzen kommen solle.

Außerdem verwies der Premierminister auf Darlehen, die vom Staatlichen Wohnungsaufbaufonds bereitgestellt werden sowie ein neues System staatlich geförderter Mietwohnungen, die mit Beteiligung des privaten Sektors bezahlbaren Wohnraum schaffen sollen. Unter anderem soll der Bau solcher Wohnungen mit einem verminderten Mehrwertsteuersatz von 5% begünstigt werden.

Quelle: TASR
Jakob Horsch; Foto: TASR

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